mit nur 30 minütiger verspätung sind unsere moldawischen freunde am dienstag in frankfurt nach 2,5 tägiger buseise angekommen. einige vertreter der grauen jungenschaft und des saarländer pfadfinderbundes begrüssten die 15 moldawischen pfadfinder am busbahnhof in frankfurt.
in unseren 3 vw bullis, einer mit anhänger für das gepäck und die verpflegung , ging es direkt zum schloss martinfeld, dem bundeshaus des dpb.
jan-david, birger und hajü haben dort schon das gute abendessen vorbereitet.
nach einigen liedern und gesprächen haben wir uns alle den verdienten schlaf im matratzenlager hingegeben.
wir sind gastgeber- das heisst für uns, als letzter schlafen gehen, aber auch als erste aufzustehen, um das frühstück vorzubereiten und den tagesplan noch einmal durchzugehen.
der wettergott muss moldawier sein! bei herrlichen sonnenschein um 8 uhr morgens frühstückten wir gemeinsam auf der schönen aussenanlage des schlosses.
und weiter geht`s zur burg ludwigstein. stefan sommerfeld ( jugendbildungsstätte ludwigstein) hat uns auf der ludwigstein eingeladen.
zunächst besuchten wir das archiv der deutshen jugenbewegung. unsere besucher zeigten sich äußerst interessiert und beeindruckt von der historie und stellten viele kluge fragen.
danach führte stefan sommerfeld die 25er gruppe durch die burg und erzählte viele spannende geschichten rund um den ludwigstein.
wer rastet der rostet: alle mann und frau auf die fahrräder zum “history tracking”. da die ludwigstein direkt an der ehemaligen innerdeutschen grenze liegt, war unser ziel, den moldawiern hautnah die geschichte der teilung europas an dieser stelle visuell und emotional näherzubringen. die 30 km lange fahrradtour wurde immer wieder an den original schauplätzen unterbrochen, um geschichte näher zu bringen. die vodka- whiskey linie wurde anhand eines schauspiels auf einer wiese an der werra erklärt. die schauspieler waren wir. ein moldawier spielte den amerikanischen general, ein anderer den russischen, die anderen die zivilisten oder den lokomotivführer und den zug.
der steile berg zum grenzmuseum wurde mit den fahrrädern der ludwigstein erklommen. dort angekommen, bekammen wir eine beeindruckende führung, an der zum teil noch original erhaltenden unmenschlichen ehemaligen grenze. trotz der hitze und der sehr detailierten führung, überschlugen sich die fragen der moldawier. das interesse war enorm.
nach der rückfahrt zur burg, wurde das schwimmbad gestürmt, die jurte aufgebaut, gegrillt und am lagerfeuer bis tief in die nacht gemeinsam gesungen.
grosses interesse hatte auch der enno bau. einige gingen spontan auf die baustelle und halfen ein wenig den dortigen bauhelfern. vielen dank an die jubi und stefan für den tollen tag auf der ludwigstein!
nachdem frühstück gings los nach hamburg und zur falado nach eckernförde……
die ersten fotos fondet ihr hier unter bildern auf der hauptseite.
von: gj-koeln am 22. April 2011